Fulminanter Lehrgangsabschluss

5. September 2017 | Von | Kategorie: Allgemein

SpielleiterBericht von ……………………….. Bernhard Paumann

Das erste September-Wochenende stand ganz im Zeichen des Spiels. Hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den 11 Modulen vorher das theoretische und praktische Rüstzeug, das „Handwerkszeug“ der Schauspielerei mitbekommen, sollten nun in einer Reihe von Szenen die praktischen Umsetzungen erfolgen. Einmal Regie zu führen und dann auch noch zweimal zu spielen war der Arbeitsauftrag, in den sich alle mit Vehemenz stürzten und Verena Wiesinger bei der Koordination von Probenräumen und –zeiten an die Grenzen des Koordinierbaren brachte.

Sonntag Nachmittag gab es dann die mit ein wenig Lampenfieber gespickten Aufführungen vor Mitgliedern des Vorstands und Familienmitgliedern der Akteure. Und was man da zu sehen bekommen hat, war ein spielerisches Feuerwerk, eine unbändige Spielfreude, eine in erstaunliche Höhen driftende Kreativität und Intensität. Ob das nun absurdes Theater in wahnwitziger Durchgeknalltheit war, ob es große Tragödie oder ein böswilliger Sketch, der sich zum sozialen Psychodrama entwickelte, ob es Bewegungstheater war, das durch seine Ruhe Beklemmungen weckte und und und. Jede Szene war ein bemerkenswerter Solitär. Und obgleich der Werkstatt-Charakter sichtbar (und auch gewollt) war, konnte doch hohe Schauspielkunst vermittelt werden.

Im Anschluss übergab unser Präsident Gerhard Koller die Zertifikate an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Nach den gezeigten Präsentationen braucht einen um den Schauspiel-Nachwuchs nicht bange sein. Und schon beginnt im nächsten Mai die nächste Staffel in der Ausbildung.

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